Am Samstag, 17. Januar 2026, fand in Berg die zweite Durchführung der TKB-NextGen Trophy statt. 14 Mannschaften aus dem Kanton Thurgau nahmen am Qualifikationsturnier teil und kämpften um die begehrten Startplätze für das Finalturnier.

Dabei wurden die sechs Teams ermittelt, die sich für den Finalevent qualifizierten. Dieser findet am 19. Juni 2026 im Rahmen des diesjährigen TST-Summit an der Thurgauer Sporttagesschule in Bürglen statt, wo der Thurgauer Meister in der Kategorie E erkoren wird.

Eine Bühne für den Thurgauer Nachwuchsfussball

Mit der TKB-NextGen Trophy verfolgt der Thurgauer Fussballverband mehrere zentrale Ziele. Im Vordergrund stehen Spiel, Spass und Freude am Fussball für die jungen Spieler. Gleichzeitig dient das Turnier als wichtige Plattform zur Sichtung der Thurgauer Talente im E-Juniorenalter.

Darüber hinaus soll sich das Format in den kommenden Jahren als feste Grösse im Turnierkalender der Vereine etablieren. Um künftig möglichst alle Thurgauer Clubs einzubinden, ist geplant, die TKB-NextGen Trophy auf zwei bis drei Qualifikationsturniere aufzuteilen. Das Finalturnier in Bürglen bildet dabei jeweils den sportlichen Höhepunkt und macht die Talentförderung im ganzen Kanton sichtbar.

Spielmodus mit Aussagekraft

Der Turniermodus wurde bewusst kompakt und durchdacht gestaltet. In der ersten Runde wurden die Begegnungen im Zufallsprinzip festgelegt, ab der zweiten Runde spielten die Mannschaften jeweils gegen den Tabellennachbarn. Insgesamt wurden fünf Runden ausgetragen.

Da nicht alle 14 Teams gegeneinander antreten konnten, ermöglichte dieser Modus dennoch eine realistische Abbildung des natürlichen Stärkeverhältnisses in der Rangliste und damit eine faire Grundlage für die Qualifikation zum Finalturnier.

Mehr als nur Fussball

Neben dem regulären Spielbetrieb wurden mit den Zusatzdisziplinen Sprint und Schussstärke weitere Elemente in die Gesamtwertung integriert. Diese sorgten nicht nur für Abwechslung, sondern auch für zusätzliche Spannung im Klassement. Als spielerische Abrundung konnten sich die Kinder zudem an den PlayStations beim FIFA messen – bewusst ohne Einfluss auf die Wertung.

Auf den Einsatz von Schiedsrichtern wurde verzichtet. Spieler und Trainer sorgten eigenverantwortlich für Fairness, Respekt und Ordnung auf dem Spielfeld. Die Mannschaften dankten es mit engagierten Auftritten und boten den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern auf den Rängen beste Unterhaltung.

FC Weinfelden-Bürglen setzt sich durch

Qualifikationssieger wurde der FC Weinfelden-Bürglen, der alle seine Spiele für sich entscheiden konnte. Den letzten Startplatz für das Finalturnier sicherte sich der FC Frauenfeld. Dank eines Zusatzpunktes aus dem Gewinn der Schussstärke-Disziplin kletterte das Team noch auf den sechsten Rang und damit über den Qualifikationsstrich. (Schlussrangliste)

Positive Stimmen und prominente Gäste

Der Turniermodus stiess auch bei den Verantwortlichen auf Zustimmung. Der Technische Leiter des Thurgauer Fussballverbands, David Fall, erklärte: «Um den Spielplan bei 14 Mannschaften kompakt zu halten, ist dieser Tabellennachbar-Modus sehr gut geeignet, um ein aussagekräftiges Bild für die Qualifikation zum Finalturnier zu erhalten – auch wenn nicht alle gegen alle gespielt haben.» Und TFV-Präsident Patrick Küng ergänzte: «Mit den Zusatzdisziplinen wird auch die Wartezeit zwischen den Spielen sinnvoll genutzt.»

Für zusätzliche Begeisterung sorgten die beiden Spieler des FC Wil 1900, Janis Keller und Julind Selmonaj, die bei einer Autogrammstunde für leuchtende Kinderaugen sorgten. Die Autogrammkarten waren innert kürzester Zeit vergriffen.

Erfolgreiches Format mit Zukunft

Die durchwegs positive Resonanz von Mannschaften, Funktionären und Zuschauern bestärkt die Verantwortlichen darin, die TKB-NextGen Trophy in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln und als feste Grösse im Jahreskalender zu etablieren – ähnlich wie einst der TKB-StartCup.

Bericht: Marketing Thurgauer Fussballverband